Schachmathematik
Lange bevor es Schachcomputer gab, rechneten die Pioniere Schachzüge mit Bleistift und Papier. Alan Turing entwarf eine Formel, die jede Stellung mit Punkten bewertet. John Maynard Smith erfand eine Abtauschrechnung, die entscheidet, ob sich ein Schlagzug lohnt. Beide Verfahren waren "Papiercomputer": Der Mensch spielte die Maschine. Dieses Buch macht daraus ein Erlebnis zum Nachrechnen. Auf einem kleinen Brett mit 6 × 6 Feldern spielt die Turing-Smith-Rechenmaschine gegen den Autor. Sie erfahren Zug für Zug: • wie Figurenmobilität, Figurensicherheit, Bauernmobilität, Bauernsicherheit und Königssicherheit gezählt werden • wie Turings "gedachte Dame" auf dem Königsfeld die Sicherheit des Königs misst • wie die Abtauschfunktion nach Smith in zehn Schritten ausrechnet, wer beim Schlagen gewinnt • warum die Maschine mit einem Randbauern eröffnet und gierig nach einem Turm greift Eine besondere Überraschung bietet das Kapitel "Die Kontrollrechnung": Mit dem Computer nachgerechnet zeigt sich, dass der Papiercomputer einen besseren ersten Zug übersehen und sogar ein Matt in einem Zug verpasst hat. So wird verständlich, warum die ersten Schachcomputer so schwach spielten. Dazu kommt ein Blick auf den Papiercomputer von Frederic Vester, der zeigt, wie die Merkmale einer Schachstellung einander beeinflussen. Im Anhang finden Sie Zitate großer Denker und ein Drehbuch über den "Prinzen der Mathematik", Carl Friedrich Gauß. Alle Diagramme sind neu gezeichnet und mit farbigen Pfeilen und Buchstaben versehen, damit sie auch auf Schwarzweiß-Lesegeräten gut verständlich sind. Für Schachfreunde, Mathematikbegeisterte, Freunde des Computerschachs und alle, die wissen möchten, wie eine Maschine "denkt". Es genügen die Schachregeln und ein Taschenrechner. Überarbeitete E-Book-Ausgabe 2026.
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Autore:
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Anno edizione:2026
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Lingua:Tedesco
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