Streitgespräche: Zur Pragmatik einer Diskursform
Streitgesprache verlaufen weder chaotisch noch voellig unkooperativ, sondern unterscheiden sich von konsensuellen Gesprachen durch systematische AEnderungen der Sprecherwechselorganisation, charakteristische sprachliche Reaktionsweisen auf Kontrahentenausserungen und das Auftreten typischer Verweis- und Zusammenhangsmarkierungen zwischen einzelnen Gesprachsbeitragen. Anhand einer detaillierten diskursanalytischen Untersuchung von Gesprachstranskripten von Gruppengesprachen im Zeitausmass von mehr als 25 Stunden wird in dieser Studie die Struktur verbaler Konfliktaustragungsepisoden untersucht, sowie eine umfassende linguistische Darstellung der in Streitgesprachen verwendeten Sprechhandlungen gegeben. Ausserdem wird der Einfluss verschiedener Gesprachskontexte auf Struktur und Verlauf von Konfliktgesprachen berucksichtigt. Den theoretischen Rahmen bildet eine Modifikation und Differenzierung des Griceschen Kooperativitatsprinzips und eine vorwiegend auf gesprachsstrukturellen Charakteristika von Konfliktkommunikation basierende diskursanalytische Definition von Streitgesprachen.
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Autore:
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Editore:
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Anno:1995
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Rilegatura:Paperback / softback
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Pagine:356 p.
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