Die Macht der Künstlichen Intelligenz – oder: Das Ende ist nahe!
Ohne Computer geht heute gar nichts mehr! Wirklich nicht! Unser zweiter Sohn ist vor knapp zehn Jahren per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht worden. An dem Morgen waren wir die ersten Patienten im OP-Trakt des Krankenhauses. Ich musste zuhören, wie das Personal die Geräte hochgefahren hat. Minutenlang klang der markante Startup-Sound eines verbreiteten Betriebssystems durch die Räume. Und ich habe in dem Moment nicht an Programmabstürze und Computerviren gedacht. Wirklich nicht! Heute macht sich keiner mehr über Macken von IT-Geräten irgendwelche Gedanken, außer vielleicht die Mitarbeiter von Hilfe-Hotlines (»Haben Sie das Gerät schon neu gestartet?«). So gesehen, ist der Computer schon lange dabei, wenn es um die Entscheidung über Leben und Tod geht – und hat durch den einen oder anderen Absturz vielleicht schon ein paar Menschenleben auf dem elektrischen Gewissen. Aber hat künstliche Intelligenz, die uns im Moment an allen Ecken und Enden zu überflügeln scheint, wirklich das Potenzial, den Menschen zu verdrängen und die Weltherrschaft zu übernehmen? Ist das beängstigend menschliche Computergehirn wirklich in der Lage zu denken, sinnvolle Entscheidungen zu fällen und sogar kreativer als ein echter Mensch zu sein? Einschließlich der Entscheidung, den Menschen von der Bildfläche dieser Welt verschwinden zu lassen? Was Softwarekonzerne heute auf spektakulären Events vorführen, jagt vielen biologischen Zuschauern einen Schrecken ein, während die Roboter vor den Fernsehern mit ihren mechanischen Händen applaudieren. Oder – und das ist auch nicht besser – wir schieben die künstliche Intelligenz in die Kiste mit anderen, scheinbar sensationellen Show-Effekten und unterschätzen völlig, was geniale Wissenschaftler und Programmierer mittlerweile aus Hochleistungscomputern herauskitzeln können. Mit viel Humor und einer großen Portion Weitblick in die Geschichte und in andere Bereiche von Wissenschaft und Alltag führt der Autor den Leser durch ein Spiegelkabinett aus Argumenten und historischen wie aktuellen Beispielen und Situationen, in denen Mensch und Maschine um die endgültige Überlegenheit ringen. Manchmal macht es den Eindruck, dass der Mensch gegenüber dem Computer jämmerlich versagt, manchmal sieht es so aus, als wenn die Maschine niemals den Menschen überflügeln oder in Gestalt bösartiger Cyborgs mit Lasergewehren unterjochen wird. Wie das Spiel endet, wissen wir nicht.
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Autore:
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Anno edizione:2024
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Lingua:Tedesco
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