Essays 5
Geboren in der ehemaligen britischen Kolonie Indien verlief das Leben von George Orwell alles andere als geradlinig. Er besuchte Schulen in Indien und England, beherrschte mindestens zwei gebräuchliche Sprachen Indiens, arbeitete in diversen Gelegenheitsjobs, trieb sich als Landstreicher in England herum, studierte unter Aldous Huxley, verdiente sich als Polizist in Indien, nahm am spanischen Bürgerkrieg als Freiwilliger auf Seite der Republikaner teil und arbeitete Seite an Seite mit Ernest Hemingway als Kriegsberichterstatter. Als junger Mann stand er zwar kommunistischen Ideen offen gegenüber und in seinen frühen Texten finden sich auch antisemitische Vorurteile, doch mit der Zeit und in reiferen Jahren distanzierte sich Orwell öffentlich und in seinen schriftstellerischen Werken ohne Wenn und Aber von seinen jugendlichen Dummheiten. Womöglich durch die brutale Fremdherrschaft des Empires über Indien und durch Stalins organisierten Staatsterror und Massenmord angewidert entwickelte er sich zu einem überzeugten sozialistischen Demokraten, der alle Machtorgane von möglichst vielen Menschen organisiert und Machtumsetzung immer auf möglichst vielen Schultern verteilt sehen wollte. Einen großen Teil seiner prosaischen Werke bilden seine Essays ab, hier Teil 5. Wie sich das politische Pack auch immer nennt, um in Namen des Volkes und selbstverständlich für das jeweilige Volk die herrschenden Verhältnisse zum natürlich besten Wohl des Volkes zu verändern, es endet immer im Fiasko! Am Beispiel des spanischen Bürgerkriegs des letzten Jahrhunderts verdeutlicht „Die spanische Bohne ausschütten“, dass es sich bei allen selbsternannten Retter irgendeines angeblichen Volkes – als ob es so etwas wie ein einheitliches Volk überhaupt noch tatsächlich gäbe – ohne Ausnahme um Wölfe in Schafspelzen handelt, die ihre für religiöse und patriotische Elemente empfänglichen Schlachtlämmer zusammentreiben, um die Macht für eigene Interessen auszunutzen. In „Marrakesch“ schildert Orwell die erniedrigende Armut der einheimischen Bevölkerung, Araber wie Juden. Des weiteren beschreibt er was die Bevölkerungen der alten europäischen Kolonialherren für Vorstellungen über die Menschen des afrikanischen Kontinents haben.
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Autore:
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Durata in (hh:mm:ss):00:39:31
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Anno edizione:2026
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