Evolution. Entwicklung des Lebens und natürliche Selektion
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Biologie - Evolution, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Institut für Informatik und Gesellschaft Abteilung für Kognitionswissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die Kognitionswissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Menschen die Fähigkeit besitzen, über sich selbst und ihre Umwelt nachzudenken, oder noch exakter, seitdem der menschliche Geist von Fragen nach dem „warum?“, “was passiert hier?“, „wo komme ich her?“ heimgesucht wird, er des weiteren die Fähigkeit hat, sich über manche Dinge zu wundern und sich vor vielen Dingen zu fürchten, besteht ein existenzielles Bedürfnis nach Antworten, oder grundlegender, nach Sinngebung. Die längste Periode der menschlichen Geschichte gaben magisch - religiöse Erklärungsmuster den Menschen halt, in einer von eigentlich unerklärten Naturgewalten (haben wir sie geklärt?) und von abertausend wundersamen Tieren und Pflanzen beherrschten Welt. Der Urgrund alles Existierenden schien etwas Geistliches, Körperloses zu sein: Die Welt war bevölkert von Geistern, Dämonen oder Gottheiten, die alles beseelten, wie beispielsweise Ra der Sonnengott oder Poseidon der Gott des Meeres. Nach Aristoteles ist es die Seele, die dem Mensch das Leben einhaucht. In vielen Kulturen sah man den Atem als die Essenz des Lebens. Das lateinische Wort spiritus bedeutet zugleich „Geist“ und „Atem“, psyche war das ursprüngliche griechische Wort für „Atem-Seele“, und in den östlichen Religionen ist der Stellenwert des Atems immer noch beträchtlich. In den Vorstellungen der alten Kulturen konnte nur ein Gott, oder eine höhere immaterielle Macht die Natur zum Leben erwecken und ein Wesen mit Geist wie den Mensch erschaffen. Anfang des 17 Jahrhunderts führte ein französischer, streng katholischer Mathematiker eine radikal veränderte Sicht der Welt ein: Descartes trennte die res extensa, die materielle Substanz, von der res cogitans, der denkenden Substanz. Allein dem Menschen sprach er eine Seele zu, während der Rest des Universums seelenlos, objektiv und nur von rein mechanischen Prinzipien bestimmt, nach von Gott aufgestellten, allgemeinen Gesetzen funktionieren sollte. Das war der von der Religion gebilligte Startschuß dazu, sich von der „Anbetung“ der Natur ihrer systematischen naturwissenschaftlichen Untersuchung zuzuwenden. Bahnbrechende Erfolge sollten in der Folgezeit zum Triumphzug der Naturwissenschaften beitragen, während dessen durfte sich der Mensch immer mehr als Beherrscher seiner Umwelt fühlen. Die wahrscheinlich wichtigste (neben Newtons Gesetzen) und zugleich „gefährlichste“ Theorie stammt von einem Engländer: Charles Darwin. [...]
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Autore:
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Anno edizione:2006
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Editore:
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Lingua:Tedesco
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