Migrationen im Mittelalter: Ein Handbuch
Migrationen, also dauernde Verlagerungen des Wohnortes von Einzelpersonen oder Gruppen, sind Indikatoren der globalen Vernetzung und damit auch der Globalgeschichte. Daruber hinaus waren sie eine Erscheinung der Menschheit von Anfang an. Aus dem Mittelalter sind zwar bestimmte Migrationen, etwa die sogenannte germanische Voelkerwanderung, schon gut bekannt, sie wurden aber noch nie systematisch erfasst. Auch fehlte eine Anwendung moderner sozial- und kulturwissenschaftlicher Theorien, Fragestellungen und Methoden sowie eine Einordnung mittelalterlicher Wanderungen dieser Art in die allgemeine Globalgeschichte. In dem Band werden in 25 Artikeln Migrationen von ca. 500 bis 1500 n. Chr. analysiert und dargestellt. Er beschrankt sich aber nicht auf das herkoemmliche lateineuropaische Mittelalter, sondern bezieht all jene Regionen ein, die mit der roemisch-katholischen Welt oder untereinander in Verbindung standen (Europa, Afrika und die sudliche Halfte Asiens). Andererseits werden allgemeine Migrationserscheinungen, wie der Sklavenhandel und der Aufbruch von Asketen, Pilgern und Missionaren nach der Fremde behandelt.
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Curatore:
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Editore:
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Collana:De Gruyter Reference
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Anno:2014
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Rilegatura:Hardback
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