Transaktionsfernsehen
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1.5, Universität Hamburg (Germanistik II, Medienkultur), Veranstaltung: Einführung in die Medienkultur, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit einigen Jahren gibt es neben den zwei Sparten öffentlich-rechtliche und kommerzielle Sender ein neues Marktsegment, dass sich von den herkömmlich-privaten, durch Fernsehwerbung finanzierten Sendern, abgrenzt: die TV-Shoppingsender. Begünstigt durch eine Gesetzesänderung im Jahr 1995, wurden TV-Shopping-Sender gegründet, die auf eigenen Frequenzen Produkte und Dienstleistungen anbieten, mit der Möglichkeit, diese direkt per Bestell-Telefonnummer (oder Fax) zu erwerben. Gruninger-Hermann stellt fest „Sie unterscheiden sich damit erheblich von den privaten Unterhaltungs- und Informationssendern, die sich ausschließlich über den Verkauf von Werbezeiten finanzieren. Die TV-Shoppingsender wirtschaften wie Handelsunternehmen und erzielen Erlöse aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen. Ihr Ziel ist es, Konsumenten für ihr Programm zu interessieren, sie zum Zuschauen zu bewegen, sie zu aktivieren und einen Kaufimpuls auszulösen.“ Mit diesem Markt mit enormen Wachstumschancen („Laut Bundesverband des deutschen Versandhandels setzte die gesamte Branche im vergangenen Jahr rund 850 Millionen Mark um. Und damit nicht genug: Eine Prognose des Berliner Instituts GoldMedia Consulting & Research beziffert den möglichen Umsatz im Teleshopping-Sektor für 2006 auf auf knapp 3,3 Milliarden Mark“) möchte ich mich in dieser Hausarbeit befassen. Insbesondere beschäftigt sich diese Arbeit mit dem Marktführer in Deutschland, der Home Shopping Europe AG und seinem Angebot im deutschen TV. Ferner soll anhand einer kurzen Analyse einer Sendung exploratorisch erforscht werden, inwieweit der Aspekt „Unterhaltung“ in der Verkaufsshow eine Rolle spielt.
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Autore:
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Anno edizione:2002
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Lingua:Tedesco
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