Sinterung von Filterkuchen aus Eisenerz- bzw. Konzentratschlamm: Filtrier-Sinter-Verfahren
Der steigende Weltstahlbedarf erfordert eine stetig wachsende Menge an Eisenerzen; so wird st ndig die Eisenerzf6rderung inten- siviert und werden neue Lagerstatten erschlossen (1). Urn die neben den Stuckerzen in gr6Berem MaBe anfallenden Fein- erze verhutten zu k6nnen, mussen diese agglomeriert werden 2-5. So werden heute durchschnittlich etwa 50 - 60% Sinter, 10 - 20% Pellets und 20 - 25% Stuckerz dem Hochofen zugefuhrt. Im Rahmen der Agglomerationsverfahren - Sintern, Pelletieren und Brikettieren - ist das Sintern von Feinerzen am meisten ver- breitet. Bei der Sinterung von Eisenerzen werden feink6rnige eisenhaltige Stoffe, wie Feinerze und Abfallprodukte der eisenhUtten nnischen Prozesse mit festen Brennstoffen, Zuschlagen und Wasser ge- mischt, auf einen Rost geschichtet und an der Oberfl che ge- zundet. Gleichzeitig wird von oben ein Luftstrom hindurchge- saugt oder gepreBt. Innerhalb der Mischung bildet sich eine so- genannte Brenn- und Sinterzone aus, die in Str6mungsrichtung des Luftstromes fortschreitet. Dabei findet eine Verfestigung der Teilchen infolge Platzwechsel der Atome im festen Zustand, Kornwachstum, Erweichung der Teilchenoberflachen oder Schlacken- bildung statt. Das Produkt ist ein mehr oder weniger festes por6ses und gut reduzierbares Agglomerat.
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Autore:
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Collana:Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen
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Anno:1977
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Rilegatura:Paperback / softback
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